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Buch nach Maß

Benjamin steht im Wörterbuch für den Jüngsten — in diesem Buch steht er ganz vorne

Kaum ein anderer Vorname ist im Deutschen gleichzeitig ein ganz normales Wort: Der Benjamin einer Mannschaft ist der Jüngste, der Kleinste, der Nachzügler. Ein Kind, das wirklich Benjamin heißt, wächst mit dieser zweiten Bedeutung auf — und in einem eigenen Buch darf es einmal nicht das Kleinste sein, sondern das, worum sich die ganze Geschichte dreht.

Benjamin und das Versprechen auf der Parkbank

BENJAMINund das Versprechen auf der Parkbank

So könnte das Buch für Benjamin aussehen

Wählen Sie ein Thema, laden Sie ein Foto hoch — und Ihr Kind wird zum Helden der Geschichte, mit seinem Namen auf dem Cover und im Buch.

Die Cover oben sind Beispiele — die Illustrationen hat eine künstliche Intelligenz erstellt, die Kinder darauf sind nicht echt. Ihr Buch entsteht erst aus dem Foto, das Sie hochladen.

Warum gerade Benjamin ein eigenes Buch verdient

Benjamin ist ein langer Name, und lange Namen haben es auf Buchdeckeln gut. Drei Silben mit Betonung auf der ersten — BEN-ja-min — ergeben einen Takt, der über eine Titelzeile trägt und beim Vorlesen nicht untergeht. Genau deshalb funktioniert der Name in Sätzen wie „Benjamin blieb stehen und hörte zu" so mühelos: Er füllt den Satzanfang aus, ohne gehetzt zu wirken.

Dazu kommt etwas, das viele Familien kennen, die ihren Sohn Benjamin genannt haben. Seit 1977 gehört der Name in Deutschland einem sprechenden Elefanten aus Neustadt, und jedes Benjamin-Kind bekommt irgendwann in Kindergarten oder Grundschule ein gut gemeintes „Törööö" hinterhergerufen. Das ist selten böse gemeint und trotzdem etwas, gegen das kein Kind ankommt — der Name war vorher schon vergeben. Ein Buch, in dem Benjamin die Hauptfigur ist, das Foto des eigenen Kindes im Gesicht des Helden steckt und die Widmung an den echten Benjamin gerichtet ist, dreht das für einen Nachmittag um: Hier ist der Name nicht geliehen.

Und noch eine Kleinigkeit spricht für lange Namen in Geschichten: Sie halten Koseformen aus. Wenn im Text erst „Benjamin" steht und die Mutter der Geschichte später „Benni" ruft, hört ein Kind sofort den Unterschied zwischen feierlich und vertraut. Namen mit einer Silbe können das nicht.

Herkunft und Bedeutung: vom Sohn des Schmerzes zum Sohn des Glücks

Benjamin kommt aus dem Hebräischen und setzt sich aus „ben" (Sohn) und „jamin" (rechte Hand, auch: Süden) zusammen — „Sohn der rechten Hand". Weil die rechte Seite im alten Orient als die glückbringende, bevorzugte galt, wird der Name meist als „Sohn des Glücks" oder „Lieblingssohn" gedeutet.

Dahinter steht eine der bewegendsten Namensgeschichten der Bibel. Jakobs jüngster Sohn kam zur Welt, als seine Mutter Rahel bei der Geburt starb; sie nannte ihn mit letzter Kraft Ben-Oni, „Sohn meines Schmerzes". Der Vater weigerte sich, dem Kind diesen Namen zu lassen, und gab ihm stattdessen Benjamin. Der Name ist also von Anfang an eine bewusste Umdeutung gewesen — ein Vater, der beschließt, dass sein Sohn nicht nach dem schwersten Tag der Familie heißen soll.

Weil dieser Benjamin der jüngste von zwölf Brüdern war, ist der Name im Deutschen zum Gattungswort geworden: Der Benjamin ist bis heute der Jüngste in einer Gruppe, im Verein, in der Redaktion. Kaum ein anderer Vorname hat es so weit in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft.

In Deutschland erlebte Benjamin seine große Zeit in den 1970er- und 1980er-Jahren, als er zu den meistvergebenen Jungennamen gehörte. Heute ist er seltener geworden — dafür hat sich seine Kurzform Ben an die Spitze der Vornamenlisten gesetzt. Für ein Kind, das heute Benjamin heißt, ist das eine gute Ausgangslage: ein Name, den jeder kennt und trotzdem kaum jemand in der Klasse trägt. International kommt er fast überall unverändert durch, vom englischen Benjamin über den französischen bis zum skandinavischen — geschrieben gleich, nur anders betont.

Benni, Ben, Beni — wie Benjamin im Alltag gerufen wird

  • Benjamin — Die volle Form. Sie steht auf dem Zeugnis, auf dem Buchdeckel und in dem Satz, mit dem eine Geschichte ernst wird. Im Alltag hören viele Kinder ihren vollen Namen vor allem dann, wenn etwas Wichtiges ansteht.
  • Benni — Die im deutschen Sprachraum verbreitetste Koseform und die, die die meisten Familien tatsächlich benutzen. Weich, zweisilbig, herzlich — das Wort für zu Hause, für den Frühstückstisch und für den Moment, in dem jemand getröstet werden muss.
  • Ben — Die kurze, coole Variante, die auf dem Schulhof und im Sportverein gewinnt. Sie besteht genau aus dem hebräischen „ben", also „Sohn" — die Kurzform ist damit zufällig die ältere Hälfte des Namens. Viele Benjamins wechseln mit zehn oder elf von selbst zu Ben.
  • Beni / Bene — Regional und im süddeutschen wie im schweizerischen Raum beliebt. Etwas weicher als Benni und mit einer Spur mehr Ruhe darin.
  • Benjamin Nachname — Der vollständige Aufruf mit Familiennamen. Jedes Kind weiß, was er bedeutet — und in einer Geschichte ist er das stärkste Signal, dass die Hauptfigur jetzt in Schwierigkeiten steckt.
  • Benji, Jamie — Englische Koseformen, die man aus Filmen und Büchern kennt. In deutschen Familien selten als Rufname, aber als Spitzname unter Freunden oder im Ferienlager taucht Benji durchaus auf.

Ein Buch, in dem Benjamin nicht der Kleinste ist

Das Schöne an einer Geschichte, die man für ein bestimmtes Kind schreiben lässt, ist die Umkehrung der Rangfolge. Im echten Leben ist ein Benjamin oft genau das, was sein Name sagt: der Jüngere, der hinterherläuft, der auf den nächsten Geburtstag wartet. Zwischen zwei Buchdeckeln entscheidet er, wohin der Weg geht — und die größeren Kinder sind diesmal die, die mitkommen dürfen.

Am deutlichsten wird das beim Vorlesen. Ein Kind, dessen Name im Text steht, hört nicht mehr nur zu, sondern prüft mit: Würde ich das tun? Habe ich das gesagt? Der eigene Name im Satz ist die kürzeste Brücke zwischen einem Kind und einer erfundenen Welt — und bei einem Namen wie Benjamin, der schon eine eigene Geschichte mitbringt, kommt noch etwas dazu. Der Sohn des Glücks bekommt endlich eine Erzählung, die nur ihm gehört.

So funktioniert es

So entsteht das Buch mit dem Namen Ihres Kindes.

Emmi
Emmi
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Held und weitere Figuren erstellen

Sie laden ein Foto hoch und daraus wird ein Held mit der echten Ähnlichkeit Ihres Kindes. Dazu kommen bis zu 5 Figuren — Geschwister, Freunde und das Haustier.

  • Name, Alter und ein Foto
  • Echte Ähnlichkeit in der Illustration
  • Bis zu 5 Figuren: Geschwister, Freunde, Haustier
Beispielillustration aus der Welt: HeldenBeispielillustration aus der Welt: ZauberweltBeispielillustration aus der Welt: Die Welt entdecken
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Geschichte und Illustrationsstil zusammenstellen

Wählen Sie aus vielen Welten eine fertige Handlung oder schreiben Sie Ihre eigene. Sie bestimmen Illustrationsstil, Sprache des Buches und Widmung — Titelvorschlag und eine Leseprobe sehen Sie sofort.

  • Viele Welten und Handlungen — oder Ihre eigene
  • Wahl von Illustrationsstil und Sprache
  • Persönliche Widmung zu Beginn
  • Titelvorschlag und Leseprobe sofort
Cover des personalisierten Buchs mit dem Namen Emmi auf dem Titel
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Häufige Fragen

Was Eltern uns fragen.

Häufigste Fragen

Benjamin ist hebräischen Ursprungs und bedeutet wörtlich „Sohn der rechten Hand". Da die rechte Seite als die glückbringende galt, wird der Name meist als „Sohn des Glücks" oder „Lieblingssohn" übersetzt.